Erste Szene

In den Tiefen des Rheins schwimmen die drei Rheint?chter unbek?mmert umher. Ihr Spiel bleibt nicht unbemerkt: Der Nibelung Alberich beobachtet sie mit wachsendem Begehren und versucht schlie?lich, sich ihnen um ihre Liebe werbend zu n?hern. Die Rheint?chter gehen zum Schein auf sein Liebeswerben ein, eine nach der anderen, doch jede st??t ihn letztlich wieder zur?ck. Durch diese Neckereien an die Grenze zur Raserei gebracht, wird Alberich Zeuge, wie ein hervorbrechender Sonnenstrahl das Rheingold zum Erleuchten bringt. Schnell haben die Rheint?chter den Nibelung vergessen und begr??en den neuen Tag und das Gold. Auf Alberichs Fragen hin berichten die Rheint?chter ihm von der Bewandnis des Goldes, das sie bewachen m?ssen: Ma?lose Macht verleiht es demjenigen, dem es gelingt, aus dem Gold einen Ring zu schmieden. Doch das Gold kann nur zum Ring schmieden, wer der Liebe auf immer entsagt. Schnell ist Alberich klar: Der Liebe mu? er entsagen, um an das Gold zu kommen, doch Lust kann er sich mit dessen Macht immer erzwingen. Er verflucht die Liebe, rei?t das Gold an sich und verschwindet in der Tiefe, aus der er gekommen ist. Nur sein h?hnisches Lachen h?ren die Rheint?chter noch, die nunmehr im Dunkeln des Goldes Raub beklagen.

Das Bild zur 1. Szene zeigt:

Die Rheint?chter schwimmen im Rhein auf und ab. Spitze Felsen. Ein dunkler Alberich, der sich um die Rheint?chter vergeblich bem?ht ist erkennbar. Das Bild ist in seiner Ausstrahlung hell und zeigt den durch das leuchtende Gold erhellten Rhein. Die Konzentration der zeitlich fortlaufenden Handlung in einem Bild (szenische Verdichtung) f?hrt dazu, dass hier die einzelnen Rheint?chter mehrfach erscheinen und die Szene noch wirbeliger und lebendiger erscheint.